Es war ein Wochenende voller Highlights.
8 Nationen, 222 Sportler und über 1100 Rollsitze sorgten für spannende Rennen auf dem Küchensee.
Das erste Highlight gab es wie in den letzten Jahren schon Samstag Mittag. Die beiden Stipendien-Rennen im Einer A wurde von der Ameos Gruppe und Familie Lange gestiftet. Über den Zuschuss von 1200 Euro freuten sich Charlotte Burgdorf vom Ruderverein Weser Hameln und August Wisholm vom Hadsund IX aus Dänemark.
Ein singfreudiges Volk sind die Holländer, in den Genuß kamen die Zuschauer mehrmals an diesem Wochenende.Der Niederländische Verein A.S.R Nereus war häufig am Sieger-Steg zu sehen und zu hören: Ob im Einer oder Achter, jedes Mal wurde voller Inbrunst die Vereinshymne geschmettert. Das hatte schon was!




Toppen konnte das am Samstag nur das lokale Highlight: Der Firmensprint. Heike Lange und Dirk Thomsen haben es wieder möglich gemacht, mit ihrem großen Team an Helfern 27 Boote starten zu lassen. Diese ganz besondere Stimmung, wenn Ruderneulinge sich einem Wettkampf stellen, ist einfach unvergleichlich.
Die Tribüne war voll, die Stimmung Bestens und natürlich flog der ein oder andere siegreiche Steuermann ins Wasser. Das Argument von Jörn Harder “Stopp,ich bin Vorsitzender“ half da wenig und auch er durfte gezwungenermaßen anbaden.









Der Zweite Regattatag hatte es ebenso in sich. Wind, Wellen und Regenschauer sorgten für erschwerte Bedingungen. Beim traditionelle Regattafrühstück begrüßten wir unsere Unterstützer und Freunde des Ratzeburger Ruderclub aber auch die lokale Prominenz. In diesem Jahr sogar mit Staatsbesuch. Wir wurden ausgewählt um bei unserer Regatta besondere sportliche Leistungen mit dem BSPC Preis zu ehren. Der Baltic Sea Paliamentary Conferenz Preis ehrt herausragende sportliche Leistungen und Fairness im Leistungssport und ging jeweils an den Doppelzweier der Männer und Frauen. Überreicht wurde er von Jette Waldinger-Thiering, der Vizepräsidentin des Landtag Schleswig Holstein.
Unser neuer Vorsitzender Dr.Jörn Harder hat seine „Antrittsrede“ vor den geladenen Gästen mit Bravour bestanden. Und das obwohl er auf dem Sprung war, schließlich musste er sich beeilen um direkt in den Stadtachter zu springen. In diesem Jahr wurde das Derby zwischen Ratzeburg und Mölln das erste Mal im Rahmen der Internationalen Ruderregatta ausgetragen. Wir wollten den Heimvorteil nicht für uns ausnutzen und kamen ein wenig nach den Möllnern ins Ziel 😉
Unsere Jungs haben in diesem Jahr einen eigenen Artikel bekommen,denn schwere Beine und Herzen können eine Bootslänge Unterschied ausmachen. Aber lest selbst.
Das Stadtachter Rennen und warum wir gar nicht gewinnen konnten





Das Finale der Regatta bildeten die Achter Rennen. 22 Achter befanden sich zeitgleich auf dem See. Beeindruckend. Und ein Rekord! Umso beeindruckender, dass 8 davon mit geballter Frauenpower besetzt war. Die Ladies der University of London/Molesey Boat Club kamen deutlich vor dem DRV Boot ins Ziel. Die Niederländerinnen folgten auf den 3.Platz.
Die Männer des singfreudigen Vereins aus den Niederlanden sicherten sich vor den Deutschen und Engländern den ersten Platz und sorgten mit ihrer Hymne für einen besonderen Abschluss der Regatta.Im kleinen Finale der Männerachter konnte Oscar Krause mit dem 2. Platz punkten. Der 2 fache U19 Weltmeister greift nach einer Pause wieder an.






Der Kit der Gesellschaft – das Ehrenamt
Da ich immer Jemanden vergessen, werde ich jetzt keine ausgedehnte Aufzählung schreiben. Aber: wir sehen Euch Alle! Die im Vordergrund und die im Hintergrund. Die, die flüchten, wenn ich versuche sie auf ein Gruppenbild zu bekommen und auch die, die 2 Kilometer entfernt sind und die ich immer vergesse zu besuchen (Hallo an Tim und seine Startbrücke!)
Ihr alle seid unersetzlich für ein gutes Gelingen der Regatta. Ihr dürft Euch jetzt alle mal auf die Schulter klopfen, denn ihr habt das so richtig gut gemacht.
Und weil ihr das so unglaublich gut macht, dürft ihr alle nächstes Jahr wieder kommen! 😉















