🇫🇷✨ Unsere ereignisreiche Woche in Cognac! ✨🇫🇷

🇫🇷✨ Unsere ereignisreiche Woche in Cognac! ✨🇫🇷

Unser jährlicher deutsch-französischer Jugendaustausch hat uns vom 27.07. bis 01.08. wieder nach Cognac geführt – und wir wurden mit offenen Armen empfangen! Wir durften eine tolle Woche voller neuer Eindrücke und sportlicher Aktivitäten mit unserer Partner-Jugendgruppe verbringen.

Es war mir wieder ein großes Vergnügen, euch die französische Kultur näher zu bringen – merci beaucoup! À bientôt! 

Montag (Moritz)

Unser erster Tag begann sehr früh. Um 3 Uhr morgens fuhren wir mit dem Auto von Ratzeburg nach Hamburg. Dort angekommen, ging es für uns mit dem ICE weiter nach Paris. Die Fahrt war zwar lang, aber wir waren gespannt auf den Jugendaustausch und darauf, was uns in Frankreich erwarten würde.

In Paris stiegen wir in den TGV um. Mit diesem fuhren wir weiter nach Angoulême. Von dort ging es anschließend weiter nach Cognac.

Am Abend kamen wir schließlich am Ruderclub an. Dort wurden wir freundlich empfangen. Nach und nach wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und fuhren zu ihnen nach Hause.

Nach der langen Anreise waren wir ziemlich müde, aber gleichzeitig auch gespannt auf die kommenden Tage und darauf, was wir alles erleben würden.

Dienstag (Ferdinand L.)

Den Dienstagvormittag verbrachten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Gastfamilien. Nach dem Mittagessen fuhren wir gemeinsam in den Ort Aubeterre-sur-Dronne, der zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“ zählt. Dort besichtigten wir die im 12. Jahrhundert von Benediktinermönchen in den Fels gehauene Höhlenkirche St-Jean.

Anschließend erkundete ein Teil der Gruppe das hübsche Zentrum des Dorfes. Der andere Teil freute sich bei 35°C über eine Abkühlung im Fluss. Nach der Rückfahrt gab es das Abendessen wieder in den Familien.

Mittwoch (Luise)

Mittwoch

Am Mittwoch stand ein Tagesausflug nach la Rochelle auf dem Plan. Wir trafen uns alle am Ruderclub und fuhren gemeinsam mit dem Auto los. In la Rochelle kamen wir in dem großen Hafen an und brachten unsere Sachen zu einem Ruderclub, der sich aufs costal rowing spezialisierte.

Nach dem wir unsere Sachen abgelegt hatten, machten wir uns auf den langen Weg zur Altstadt von la Rochelle. Die Altstadt war wirklich wunderschön und voller Leben. Nach dem wir uns auf dem Markt gestärkt hatten traten wir den Rückweg an, der bei ungefähr 35 Grad genauso endlos erschien wie der Hinweg. Wieder am Ruderclub angekommen machten wir eine Mittagspause und zogen uns fürs rudern um. Nachdem alle satt und umgezogen waren ging es an die Boote, deren Mannschaften bunt mit Franzosen und Deutschen durchmischt waren. Wir bauten Rollsitze und Steuer ein und ließen die Boote dann zu Wasser (wobei unsere Füße nicht trocken blieben). Als dann alle eingestiegen waren ging die Tour los, erst fuhren wir durch den wunderschönen Hafen und dann raus aufs Meer. Die Wellen waren nicht gerade klein und so war es ein sehr aufregender „Ritt“. Nach der etwa 2 Stunden langen Fahrt kamen wir wieder am Club an, putzten die Boote und machten uns anschließend für den Strand fertig. Das Meerwasser war sehr angenehm kalt denn es war wirklich sehr warm an dem Tag. Nach ein wenig schwimmen war es auch schon wieder Zeit zu gehen. Auf der Rückfahrt nach Cognac waren wir alle sehr müde, denn der Tag war sehr ereignisreich. Der Ausflug nach la Rochelle war also ein voller Erfolg !

Donnerstag (Hannah)

Unser Tag begann mit der Ankunft am Ruderclub. Von dort aus gingen wir gemeinsam zum Bubblesoccer. Das hat sehr viel Spaß gemacht und war gleichzeitig ziemlich lustig, da man sich in den großen Bubbles nur schwer bewegen konnte. Danach machten wir eine kurze Mittagspause.

Anschließend machten wir eine kleine Tour durch Cognac. Danach durften wir uns in Gruppen durch die Stadt bewegen und ein bisschen die Gegend erkunden. Um 18 Uhr trafen wir uns wieder am Ruderclub. Einige von uns gingen noch baden, während andere sich gemütlich zusammensetzten und sich unterhielten.

Zum Abschluss gab es am Club noch ein gemeinsames Essen mit unseren Gastfamilien. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, an dem wir viel Spaß hatten und eine schöne Zeit zusammen verbringen konnten.

Freitag (Cerina)

Am Freitag hieß es für unsere Truppe: Au revoir Cognac und Bonjour Paris!

Am Morgen haben wir uns bei unseren Gastfamilien bedankt und uns von ihnen verabschiedet. Danach ging es zum Bahnhof nach Angoulême und von dort aus mit dem Zug nach Paris.

Als wir in Paris angekommen sind, ging es erstmal ins Hotel. Dort haben wir aber nicht viel Zeit verbracht, sondern uns direkt fertig gemacht, um Paris zu erkunden. Auf unserem Plan standen der Arc de Triomphe, der Eiffelturm und natürlich auch das ein oder andere Shoppingerlebnis.

Auf dem Weg zum Arc de Triomphe sind wir am Place de la Bastille vorbeigekommen. Bevor dann das große Fotoshooting vor dem Triumphbogen losging, waren wir noch im Tour de France Shop. Danach sind wir über die Champs-Élysées in Richtung Eiffelturm gelaufen. Natürlich konnten wir nicht an jedem Laden vorbeigehen, ohne mal reinzuschauen. Unter anderem waren wir bei Pandora.

Als wir dann endlich am Eiffelturm angekommen sind, wurden erstmal die Augen ganz groß. Natürlich mussten auch dort ein paar Fotos gemacht werden.

Danach haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Jardin des Tuileries gemacht. Nach all den Schritten waren wir dann auch ziemlich fertig und haben den Tag in einem Restaurant bei Pizza und Pasta ausklingen lassen.

Damit ging unser letzter Tag in Frankreich zu Ende. Wir hatten nochmal einen richtig schönen Tag zusammen und konnten viele tolle Erinnerungen sammeln. Jetzt freuen wir uns schon darauf, unsere französischen Austauschpartner nächstes Jahr bei uns begrüßen zu dürfen!

Samstag (Ferdinand P.)

Nach einer ruhigen Nacht im Hotel in Paris gab es dort um 7h ein kleines Frühstück. Danach gingen wir zur Metro, um zumBahnhof Paris Est zu gelangen. Mit dem schnellen TGV ging es für uns nach Frankfurt. Hier stiegen wir in den ICE, der uns mit nur 15 Minuten Verspätung nach Hamburg brachte. Von dort fuhren wir mit der Regionalbahn und letztendlich 60 Minuten Verspätung  mit einem Umstieg in Lübeck nach Ratzeburg. Nach knapp 12 Stunden Reise waren alle ziemlich erschöpft, aber überglücklich. Mit unvergesslichen Erinnerungen ging diese spannende Woche leider viel zu schnell zu Ende. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren französischen Gastfamilien!

Impressionen vom Club

gefördert durch das deutsch-französische Jugendwerk