Mitte Juli fanden auf dem Elfrather See die Triple Meisterschaften statt. Es trafen 3 Meisterschaften aufeinander: Das Deutsche Meisterschaftsrudern im Großboot, die Offene Deutsche Masters Meisterschaft sowie die Deutsche Hochschulmeisterschaft. 3 Meisterschaften in einer und wir konnten bei jeder mit Medaillen und Titel nach Hause fahren.👌🏻
Lars Komoroski ruderte wie immer mit seinen Limburger und Koblenzer Ruderkameraden – never Change a winning Team! Seine Ausbeute: Gold im Männer Vierer sowie Bronze im Einer und Zweier.


Oscar Krause vom Sportinternat gewann den Doppelzweier der Senior Masters A mit Kjell Richter aus der Ruderverringerung Kappeln mit über 2 Sekunden Vorsprung.
Larissa Gather und Oscar Krause ruderten in der Renngemeinschaft mit dem ersten Kieler Ruderclub und SC Magdeburg im Mixed Doppel Vierer auf Platz 4. Platz 5 ging an die Mannschaft von RRClerin Emma Komorowski. Die kennen wir doch auch noch: Thorag Segger und Edward Kernchen gehörten zu Emmas Team, die Beiden ruderten allerdings studienbedingt bedingt unter der Flagge der Rudergemeinschaft Angaria Hannover. Im Frauen Doppelvierer ging es für Larissa dann direkt aufs Siegertreppchen. Mit dem Startschuss für das Rennen war die Verteilung der Medaillen klar. Souverän ruderten die Damen der Renngemeinschaft Ratzeburg/Scharnebek/Berlin das Rennen runter auf den Bronze Rang.
Malte setzte noch einen drauf und sammelte 4 Medaillen für den Ratzeburger Ruderclub sowie die Technische Uni Hamburg. 3 Meistertitel und einmal Vize – starke Bilanz für Leichtgewicht Machwitz. Viele Vorläufe und Finals muss man dafür absolvieren. Am Samstag ging Malte bei 4 Rennen an den Start, 35 Grad schien seine Wohlfühltemperatur für einen Wettkampf zu sein. 2x Gold gab es für ihn im leichten Zweier mit dem Wandsbeker Ruder Kollegen Thorben Mellwig bei der offenen Meisterschaft sowie bei der Hochschulmeisterschaft. Für die Uni Hamburg sicherte er sich noch den Sieg im Einer und Silber im Vierer.



Zeitgleich in Großbritannien
The one and only Wilken von Behr stellte sich bereits zum 4x Mal einer besonderen Herausforderung. Die Henley Masters Regatta. 2x hat er dort schon im Einer und 1x im Doppelzweier gewonnen. Sein Ruderpartner Matthias Borchardt (69) und Wilken (71) suchten nach dem Erfolg der World Masters in Banyoles 2025 nach einer weiteren gemeinsamen Herausforderung. Die Regattastrecke zwischen Temple Island und dem Upper Thames Rowing Club sollte es werden: Henley! Fast täglich sah man die beiden im Juli in Ratzeburg ihre Bahnen ziehen.
Die 1.000-Meter-Rennen im direkten Vergleich (Side-by-Side) machen das Ganze besonders spannend – es kommt immer nur der direkte Sieger weiter. Ein hartes Rennen war das Finale dann auf jeden Fall: Nur eine knappe halbe Bootslänge lagen zwischen den beiden Doppelzweiern. Da muss jeder Schlag sitzen,um den Vorsprung zu halten. “Easy war es nicht“, berichtete Wilken nach dem knappen Rennen gegen den Bradford on Avon Boat Club. Es lohnt sich, sich das spannende Finale mal auf YouTube anzuschauen.
https://youtu.be/6BZ3c-_kReM?si=sqnP0pPlEvukAdCp

Melanie Oldenburg
